2 Vorurteile über China von Deutschen: Haben Sie auch?
1.Chinesen essen Hunde und Katzen
Vorurteile gibt es nicht nur über China, sondern über jedes Land der Welt. Und in jedem Land der Welt gibt es Vorurteile über jedes andere Land. Mal positive, mal negative. Mal mehr, mal weniger. Mal falsch, mal richtig. Es ist also durchaus normal und üblich, dass es auch in Deutschland so manches Vorurteil über China gibt. Hier wollen wir mal eine Block darauf werfen, welche Vorurteil über China Deutschen haben.
Das stimmt zu sehr kleinem Teil durchaus, allerdings nur nur zum Teil. Denn Hunde und Katzen isst man nicht in ganz China. Der Süden von China, vor allem die Provinz Guangdong, nördlich von Hongkong, ist auch in China für ihr eigenwilliges Essen bekannt. So die meisten Chinese außerhalb von Guangdong wird den Gedanken auch abstoßend, einen Hund zu essen.
Andere Chinesen sehen es als eine regionale Tradition in ihrem Land und probieren, bei einer Reise nach Guangdong vielleicht mal ein Stück Hundefleisch oder Katzenfleisch.
Hunde und Katzenfleisch nur regional !
Man kann jedoch sagen, dass die allermeisten Chinesen kein Hundefleisch oder Katzenfleisch essen, sondern in der Regel die gleichen Nutztiere haben, wie auch ihr in Europa. Jedoch ist China eben ein riesiges Land mit vielen verschiedenen Kulturen und Regionen.
2. Wegen der Einkindpolitik dürfen alle Chinesen nur ein Kind haben?
Die Einkindpolitik im Westen
Die Einkindpolitik in China ist wohl eine der am meisten diskutieren — und im Westen auch kritisierten — Maßnahmen gewesen, um einen wirtschaftlichen Aufschwung in China zu erreichen. Bereits in den 70er Jahren beschloss die Regierung von China, dass ein großer Teil der Chinesen nur noch ein einziges Kind haben dürften.
Das Ziel dieser Politik war es, das rasante Bevölkerungswachstum unter Kontrolle zu bringen, das jeden wirtschaftlichen Aufschwung aufzufressen drohte — so wie es auch heute weiterhin in der Realität in Indien und vielen Ländern Afrikas zu beobachten ist.
Jedoch wurden bereits damals eine Reihe von Ausnahmen beschlossen. Die Aussage, dass alle Chinesen nur ein Kind haben dürften, ist daher falsch.
Im Westen werden jedoch oft und gerne Halbwahrheiten über die chinesische Einkindpolitik verbreitet, weil diese Politik in wichtige Grundrechte der Menschen eingreift, und es mit populistischer und simplizistischer Kritik an dieser Politik sehr einfach ist, in westlichen Ländern Sympatien bei der eigenen Bevölkerung zu gewinnen. Jedes detailierte Betrachten der Einkindpolitik wäre da nur störend.
Ausnahmen der Einkindpolitik
Das Verbot mehr als ein Kind zu haben, das die chinesische Einkindpolitik verhängt, umfasst eben nicht alle Chinesen, sondern nur einen bestimmten Teil der Bevölkerung. Nämlich all jene Chinesen, die laut Eintrag in ihrem Familienbuch Städter sind und die der Han-Mehrheit angehören. Für alle anderen Chinesen gelten nur eingeschränkte Verbote oder Bestimmungen der Einkindpolitik.
Die 56 Nationalen Minderheiten, die in China leben, sind von der chinesischen Einkindpolitik sehr viel weniger betroffen. Der volle Umfang der Einkindpolitik gilt ausschließlich für Angehörige der chinesischen Han-Nationalität. Die Han-Nationalität stellt mit über 90% die große Mehrheit der chinesischen Bevölkerung.
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