2011 Oscar-Verleihung Nominierung
Bekanntgabe der Nominierungen
Bildunterschrift: Colin Firth ist als bester Darsteller für seine Rolle als König Georg VI. in "The King's Speech" nominiert. ]
Das Historiendrama "The King's Speech" geht als großer Favorit in die diesjährige Oscar-Verleihung. Der britische Streifen wurde in zwölf Kategorien des wichtigsten Filmpreises der Welt nominiert. Er hat unter anderem Chancen auf den Oscar für den besten Film. Colin Firth wurde für seine Darstellung des englischen Königs Georg VI. in "The King's Speech" als bester Hauptdarsteller nominiert
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Zehn Nominierungen für "True Grit"
Der Western "True Grit" von Joel und Ethan Coen wurde in zehn Kategorien für den Oscar nominiert. Der Film "The Social Network", der die Geschichte des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg erzählt, kam ebenso auf acht Nominierungen wie der Thriller "Inception". Das Boxdrama "The Fighter" hat Chancen auf sieben Auszeichnungen.
Hoffnungen auf die Ehrung als bester Schauspieler können sich neben Colin Firth auch Jesse Eisenberg ("The Social Network"), James Franco ("127 Hours"), Javier Bardem ("Biutiful") und Jeff Bridges ("True Grit") machen. Bei den Frauen wurden Natalie Portman ("Black Swan"), Annette Bening ("The Kids Are All Right"), Nicole Kidman ("Rabbit Hole"), Jennifer Lawrence ("Winter's Bone") und Michelle Williams ("Blue Valentine") nominiert.
Kritik von Jutta Hannecker
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Wer weiß schon, dass König George VI, der Vater von Queen Elizabeth, einen Sprachfehler hatte? Drehbuchautor David Seidler wusste es nicht nur, er war regelrecht fasziniert von dem Wissen, da er durch traumatisierende Geschehnisse selbst zum Stotterer wurde. Von der Neugier gepackt, begann Seidler zu recherchieren, wie der König es geschafft hatte, trotz seines Handicaps leidenschaftliche Radioansprachen zu halten, ohne dabei nur in Brocken zu reden. Auf den Spuren eines Leidensgenossen zu wandeln, machte ihm Mut, sein Problem ebenfalls überwinden zu können. Viele Jahre später schrieb er auf Grundlage seiner Nachforschungen das wundervolle und für den Oscar nominierte Drehbuch zu "The King's Speech". Der Titel bezieht sich auf die mitreißende Radioansprache, die der König halten musste, nachdem Hitler England den Krieg erklärt hatte. Also ein Stotterer gegen einen Demagogen, was die Sache für Ersteren nicht einfacher machte. Colin Firth, ebenfalls nominiert und ein ganz heißer Anwärter auf die Trophäe, spielt den König wider Willen, der den Thron besteigen musste, nachdem sein Bruder, König Edward VIII (Guy Pearce), abdankte, um seine zweifach geschiedene Geliebte Wallis Simpson (Eve Best) heiraten zu können.
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