Neues Batteriegesetz: BattG-Melderegister des UBA online
Neues Batteriegesetz: BattG-Melderegister des UBA online
Seit dem 1. Dezember 2009 ist das neue Batteriegesetz (BattG) in Kraft und löst die bisherige Batterieverordnung ab. Das vom Gesetzgeber vorgesehene BattG-Melderegister ist seit dem 01.12.2009 über die UBA-Internetseite zu erreichen. Ziel des BattG-Melderegisters ist die Wahrnehmung der abfallwirtschaftlichen Produktverantwortung von Herstellern und Importeuren abzusichern. Hersteller im Sinne des Batteriegesetzes sind verpflichtet, bis zum 28.02.2010 ihre Marktteilnahe in dem BattG-Melderegister anzuzeigen. Die Nutzung des Melderegisters ist gebührenfrei.


Ab dem 01.03.2010 treten die Bußgeldvorschriften in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt stellt u.a. das Inverkehrbringen von Akku ohne vorherige Anzeige der Marktteilnahme im Akkusgesetz-Melderegister eine Ordnungswidrigkeit dar.
Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren(Batteriegesetz – BattG)
Am 30. Juni 2009 wurde das Batteriegesetz verkündet. Das Gesetz löst die geltende Akkusverordnung ab und setzt die Vorgaben der europäischen Richtlinie 2006/66 EG um. Darin sind Anforderungen an die Produktverantwortung der Akkushersteller und -vertreiber festgelegt. Zusätzlich zu bereits bestehenden Beschränkungen wird auch der Einsatz von Cadmium bei der Batterie- und Akkumulatorenproduktion eingeschränkt. Bewährte Rücknahmestrukturen bleiben weitgehend bestehen. Kennzeichnungspflichten werden geändert, Anzeige- und Mitteilungspflichten eingeführt und Sammelziele für Geräte-Altbatterien verbindlich festgelegt.

Ziele des neuen Batteriegesetzes
Das neue Batteriegesetz richtet sich an Hersteller, Vertreiber, Endverbraucher und öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger. Ziel dieses Gesetzes ist es, den Eintrag von Schadstoffen in Abfällen durch Akkus zu verringern. Weitere Ziele sind die Steigerung der Sammelmenge und die Sicherstellung der Entsorgung alter Akkus in der Produktverantwortung der Akkushersteller und des Handels. Dadurch sollen die durch Altakkus insgesamt verursachten Umweltbelastungen auf ein Mindestmaß reduziert werden.
Sammelziele des Batteriegesetzes
In der Bundesrepublik Deutschland wurden im Jahr 2006 nach Kenntnis der Bundesregierung rund 1,5 Milliarden Gerätebatterien in Verkehr gebracht. Für die Rücknahme der Alt-Gerätebatterien setzt das neue Batteriegesetz verbindliche Sammelziele fest. Das Gemeinsame Rücknahmesystem für Geräte-Altakkus (GRS) und die herstellereigenen Rücknahmesysteme Geräte-Altakkus müssen bis 2012 eine Sammelquote von mindestens 35 Prozent und bis 2016 eine Sammelquote von mindestens 45 Prozent sicherstellen.
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